Österreichisch-Russisches Konzert in Peking

Im Russischen Kulturinstitut in Peking führten Musiker aus Österreich und Russland musikalische Werke österreichischer und russischer Komponisten auf.

Am 29. Jänner 2013 fand im Russischen Zentrum für Wissenschaft und Kultur in Peking mit großem Erfolg ein Konzert des Duos Lidia Baich, eine gebürtige St. Petersburgerin und des österreichischen Pianisten Matthias Fletzberger statt, organisiert vom Österreichischen Kulturforum Peking.

Zum Konzert kamen die Botschafter Aserbaidschans, Armeniens, Deutschlands, Georgiens, des Iraks, Luxemburgs, Tadschikistans, Usbekistans und Vertreter des diplomatischen Korps der GUS-Länder und der EU sowie angesehene chinesische Kulturschaffende und Vertreter führender Medien.

Zur besonderen Atmosphäre des Konzerts trug auch eine Ausstellung russischer Künstler bei, gemeinsam vorbereitet mit dem Fond des bekannten Künstlers Michail Schemiakin. Begleitet wurde die Ausstellung von virtuos aufgeführten Stücken von Mozart, Mendelson, Prokofjev und Chatschaturjan.

Eine Überraschung für das Publikum war die Aufführung der Werke von Mendelson mit dem bekannten chinesischen Cellist Ju Ibin. Bemerkenswert war, dass Lidia Baich auf einer Geige von Guiseppe Guarneri spielte, hergestellt im Jahr 1732 und der Geigerin zur Verfügung gestellt von der Österreichischen Nationalbank.

Vor dem Konzert richtete Frau Gudrun Hardiman, Leiterin des Österreichischen Kulturforums Peking und Herr Jurij Metelew, Leiter von _Rossotrudnitschestvo_ in China, einige Worte an das Publikum. Dies ist die erste Veranstaltung, die vom Russischen Zentrum für Wissenschaft und Kultur in Peking gemeinsam mit der EU organisiert wurde. _Wir freuen uns über den Beginn unserer gemeinsamen Arbeit. Es ist angenehm, dass uns eine Freundschaft verbindet_ sagte Frau Hardiman. _Musik kennt keine Grenzen, die musikalischen Werke erhalten ihren Wert_ fügte Jurij Metelew hinzu.

Das Russische Zentrum für Wissenschaft und Kultur arbeitet eng mit verschiedenen Organisationen zusammen und formt das Bild der russischen Kultur im Ausland.